Blick zurück und die Zukunft von herbiwarrior

the future of herbiwarrior

Es war lange still um herbiwarrior. Ich habe seit drei Monaten nichts gepostet (wirklich, drei Monate?! Wo geht die ganze Zeit so schnell hin?), die Facebookseite hat auch nicht viel Aktivität gesehen und insgesamt stand das Projekt lange still. Ich musste hw für eine Weile auf Eis legen um mich um eine Reihe anderer Dinge zu kümmern.

Woran ich in den letzten Montage gearbeitet habe, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Stabilität. Ich habe darüber bereits früher geschrieben. Versteh mich nicht falsch, ich bin absolut für neue Erfahrungen, Dinge ausprobieren, Grenzen austesten etc., jedoch musste ich mir 2013 selbst eingestehen, dass ich dafür eine stabile Basis brauche, und dass Enthusiasmus allein nicht den Kühlschrank füllt. Es war eine harte Lektion, die besonders gegen Ende des Jahres gesackt ist.

  • Finanzielle Stabilität – Ich liebe das Leben des Internetunternehmers ungemein. Etwas aus dem Nichts zu schaffen und Projekte zu verwirklichen macht sehr viel Spaß. Und obwohl ich die Kreativität und die Freiheit, die damit einhergehen, unglaublich schätze, war es nicht immer einfach. Da ich hoffnungslos idealistisch bin, habe ich oft an Dingen gearbeitet, an denen zwar mein Herz sehr hing, wo ich aber nicht immer auf ein regelmäßiges Einkommen zählen konnte. Aus diesem Grunde verwende ich nun einen Teil meiner Zeit für ein EU-Projekt. Ich lerne eine Menge, ich kann meine in den letzten zwei Jahren erworbenen Kenntnisse einsetzen und von überall her arbeiten. Yeah!
  • Örtliche Stabilität – Der Umzug in die Türkei war ein ziemliches Abenteuer. Es ist ein aufregendes Land (nicht nur wegen der Dinge, die derzeit durch die Presse gehen), aber es hat etwas gedauert, richtig anzukommen. Es gab unterwegs ein paar Visaprobleme (ich wurde einmal um 4:30 Uhr nachts nicht ins Land gelassen, mehr dazu später). Das Startup, für welches ich in der Türkei anfangs gearbeitet habe, hat sich nach drei Monaten aufgelöst. Und dann war da der langwierige Prozess, eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen (ich darf jedoch verkünden, dass ich nun bis 2017 im Land bleiben darf).

Jetzt hat sich der Staub etwas gelegt und ich fühle mich sehr viel besser gerüstet, 2014 neue Herausforderungen anzugehen. Unter den Dingen, die ich in den letzten drei Monaten in meinem Kopf gewälzt habe, ist auch diese Webseite. Wie Du vielleicht weißt, habe ich herbiwarrior ursprünglich als Unternehmen für vegane Nahrungsergänzungsmittel gegründet. Nachdem sich das nun (vorerst) erledigt hat, stellt sich die Frage, wie es weitergeht.

herbiwarrior in 2014

Ich bin einer dieser Menschen, die sich gerne Ziele für das neue Jahr setzen. Es gibt mir Wegweiser für die kommenden Monate und durch regelmäßige Revision halten sie mich auf Kurs. Letztes Jahr wollte ich Berlin verlassen, meine Heimat der letzten sechs Jahre, und mindestens drei Monate in einem anderen Land verbringen (check).

Ich bin immer noch dabei, die Ziele vom letzten Jahr Revue passieren zu lassen und meine Richtung für 2014 zu bestimmen. Ich weiß, ich bin etwas spät dran, aber dieses Mal will ich sicher gehen, dass ich sie tatsächlich durchziehe. Dafür bastele ich mir gerade ein System, das mich in diese Richtung drängt (öffentliche Bekanntmachungen sind ein Teil davon). Bald an dieser Stelle mehr.

Mein Hauptziel für herbiwarrior im neuen Jahr ist, die Seite in einen richtigen Blog umzuwandeln. Das Schreiben macht mir ungemein Spaß, ich bin zufrieden mit der Qualität des Contents und das Feedback ist sehr positiv. Aber ich spiele schon zu lange mit dem Gedanken „ernsthaft“ zu bloggen und es ist Zeit, dass ich es angehe. Konkret sehen meine Ziele wie folgt aus:

Definition – Ich habe vor kurzem auf meine „About“ Seite geguckt und realisiert, dass sie nicht mehr meine Motivation widerspiegelt, warum ich schreibe, lerne und das Gelernte teile. Das Gleiche gilt für den Content. Es ist alles etwas undefiniert und wenig zielgerichtet. Aber das ist ok. Es spiegelt wider, dass ich mich über die Zeit weiterentwickelt habe und das ist wahrscheinlich keine schlechte Sache. Ich nutze es als Gelegenheit, den Blog besser zu definieren und eine genauere Vision dafür zu entwickeln. In dem kommenden Wochen wird sich daher die Thematik des Blogs etwas verschieben (Du kannst hin und wieder schauen, was sich geändert hat).

Den Newsletter vergrößern – Ein vorläufiges Ziel ist es, bis Mitte 2014 die Größe der Mailingliste auf 1000 Adressen zu erhöhen (hast Du Dich schon eingetragen? Oben rechts, Danke!). Ich weiß, dass ist nicht das beste Ziel, weil ich es nicht direkt beeinflussen kann, aber es gibt mir einen Fixpunkt auf den ich zusteuern kann und macht den Erfolg außerdem messbar.

Regelmäßige Artikel – Bisher habe ich sehr unregelmäßig Neues gepostet. Ich habe immer dann Artikel geschrieben, wenn ich gerade Zeit hatte und sie veröffentlicht, wenn sie fertig waren. Ich möchte allerdings regelmäßig etwas auf den Blog stellen und außerdem aus dem Schreiben eine Gewohnheit machen. Aus diesem Grunde werde ich hier von nun an jede Woche einen Artikel veröffentlichen.

Produkte – Es wird in naher Zukunft auf herbiwarrior kein anfassbares Produkt geben. Die Idee gefällt mir weiterhin, jedoch stehen dem vorerst ein paar Hürden im Weg, die geräumt werden müssen, bevor ich ernsthaft an ein weiteres Produkt denken kann. Es besteht auch schon seit langem der Plan, ein digitales Produkt zu basteln, jedoch bin ich noch nicht an einem Punkt, wo ich etwas ankündigen möchte.

Pflege/Entwicklung – Im Hintergrund von hw passieren viele Dinge, die nicht immer auf der Oberfläche zu sehen sind. Zum Beispiel wird WordPress, die Plattform auf der die Webseite basiert, regelmäßig aktualisiert und ich war nicht immer besonders pflichtbewusst, alles auf dem neuesten Stand zu halten. Außerdem gibt es eine Liste von Dingen, die zu optimieren sind, wie SEO Maßnahmen (besonders für älteren Content), Anpassungen des Designs, Verbesserungen der Userführung etc, die ich nach und nach implementieren werde.

Ich bin immer noch dabei, mein Leben so einzurichten, dass ich diese Ziele tatsächlich erreichen und ich werde im nächsten Artikel näher darauf eingehen. Davon abgesehen wenn Du das hier liest und speziell wenn Du von der herbiwarrior Mailingliste kommst, möchte ich mich aufrichtig bei Dir bedanken. Deine Anwesenheit hier bedeutet mir sehr viel. Ich hoffe, Du bleibst auch 2014 dabei und siehst was die Zukunft bringt.

Und jetzt wünsche ich Dir ein frohes neues Jahr. Ich hoffe 2014 wird ein gesundes und erfolgreiches Jahr für Dich und Deine Lieben, das Dich Deinen Träumen und Zielen näher bringt.

Hast Du irgendein Feedback zu herbiwarrior? Etwas, dass Du in 2014 gerne anders sehen würdest? Ein Thema zu dem Du gerne mehr/weniger hören würdest? Erzähl mir davon in den Kommentaren.

Bildquelle: flickr

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2 Kommentare

  1. 09 / Jan / 2014
    FreddyFry

    Danke für den tollen Beitrag und die guten Wünsche! Leidenschaft vs. Kohlemachen – das alte, traurige Lied… Es kann in meinen Augen nur arme Leidenschaftler geben! Denn die Leidenschaftler, die irgendwann anfangen, gutes Geld zu verdienen, werden Kohlemacher, anstatt weiterhin Leidenschaftler zu sein. Bestes Beispiel: die guten Rapper aus den USA! Oder Love-Rocker, die super Lieder übers Alleinsein schreiben, bis die Frauen ihnen hinterherlaufen. Fehlt der Leidensdruck – sinkt die Kreativität!

    Grüße – euer Freddy

    • 12 / Jan / 2014

      Freddy, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich denke es geht, wie bei fast allem im Leben, darum eine Balance zu finden. Um die Mitte zu finden muss man allerdings hin und wieder erst beide Seiten ausgetestet haben.

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